Michelle Göbel verbesserte sich um acht Plätze

FIS-Cup im slowenischen Ljubno

Nach Platz 18 am Samstag beim Sieg der Weltcup-Gesamtsiegerin Nika Kriznat vor ihren weltcup-erprobten Team-Kolleginnen Spela Rogelj und Jerneja Brecl mit Weiten von 80 und 78,5 m, sowie der Note 172,8 steigerte sich die Willinger Skispringerin Michelle Göbel am Sonntag beim FIS-Cup im slowenischen Ljubno mit 79 und 80 m sowie 197,4 Punkten als Zehnte gleich um acht Plätze. „Ich bin kein Freund dieser Schanze. Morgen wird es besser“, machte die 17-jährige Schülerin dabei ihre Ankündigung vom Vortag wahr, ohne allerdings ganz zufrieden zu sein. „Es war mehr drin. Vielleicht funktioniert es nächste Woche beim Alpencup in Liberec besser.“

Am zweiten Tag überraschte die Chinesin Qingyue Peng (225,6) auf ihrem Weg zu den Heimspielen bei Olympia 2022 in Peking als Siegerin vor der Österreicherin Hannah Wiegele (211,9) und wieder vier Sloweninnen. Achte war Josephin Laue (199,29, Zwölfte Pia Lilian Kübler (195,4). Lia Böhme (28.) erreichte diesmal das Finale der besten 30. Abschneiden gegen stärkste Konkurrenz. Beste DSV-Springerin war schon am ersten Tag der Wettbewerbe Josephin Laue (12./183,3) vor Pia Lilian Kübler (16./175,6) gewesen.

Slowenien hatte die Gelegenheit genutzt und zumindest am ersten Tag nahezu alle seine Topspringerinnen an den Start geschickt und die Konkurrenz geschockt. 29 (!) der 44 Skispringerinnen kamen aus dem Gastgeberland. Zur Erinnerung: Nika Kriznar hatte im vergangenen Winter als erste Skispringerin ihres Landes überhaupt die Weltcup-Gesamtwertung gewonnen, Bronze bei der WM-Premiere auf der Großschanze in Oberstdorf geholt und rangiert auch derzeit in der aktuellen Grand-Prix-Gesamtwertung schon wieder auf Platz vier.  Die FIS-Cupwertung führt nach Ljubno Julia Mühlbacher (Österreich) an. Laue ist Neunte, Göbel verbesserte sich auf Platz 17. Das DSV-Quartett hatte aber die ersten Wettbewerbe des Sommers ausgelassen.

Die DSV-Adler um Stephan Leyhe hatten am Wochenende den Sommer-Grand Prix in Kasachstan ausgelassen. In Schuchinsk dominierten in den beiden Bewerben die Norweger um Doppelsieger Halvor Egner Granerud, der auch die Gesamtwertung nach seinem Einstand anführt. Beim ersten Wettbewerb war Marius Lindvik, am Sonntag Robert Johannsson Zweiter.

Quelle: Ski-Club Willingen e.V.